In einem Traum aus Rosenblüten,
seiden schimmernder Nacht.
Hat ein Engel strahlend schön, über ein
zerbrochenes Herz gewacht.
Er hüllte es mit seinen Flügeln ein, gab ihm
Wärme und auch Licht.
Damit dieses zarte Herz nicht ganz in
tausend Stücke zerbricht.
Er sprach oft mit dem Herzen und gab ihm Mut,
nach einiger Zeit floss aus dem Herzen schon weniger Blut.
Ein Schleier aus Eis legte er um die Wunden,
hat es mit Hoffnung zusammen gebunden.
Das Herz nun in einem Mantel aus Eis,
flüstert zu dem Engel ganz leis:
Engel, was wird nun sein?.
Kommt keine Wärme mehr in mich hinein?
Wird das Band der Hoffnung die Narben ertragen?
Engel kannst Du es mir sagen?
Der Engel sprach: das weiß ich nicht. Doch
denke immer daran:
wo Schatten ist, da ist auch Licht.
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